WuLaWe Glasfaser GmbH

Als erste Tochtergesellschaft wurde am 26. September 2017 die WuLaWe Glasfaser GmbH gegründet. 

Die WuLaWe Glasfaser GmbH soll sich im Bereich der Entwicklung, Errichtung und des Haltens eines Breitband-Netzes kommunalwirtschaftlich betätigen.

Kurzbeschreibung des Projekts

Im Gebiet des Wurzener Landes wird eine hochleistungsfähige Telekommunikationsnetzinfrastruktur (Next Generation Access Netz) mit einem nutzer- und anbieterneutralen Standard errichtet.

Der Netzausbau wird parallel in den 4 Kommunen Bennewitz, Thallwitz, Lossatal und Wurzen durchgeführt.

Im Rahmen der Maßnahmen sind dabei insgesamt 257 km Tiefbau und 1.355 km neue Glasfaserkabel vorgesehen. Der 1. Spatenstich soll im Mai 2019 erfolgen; abgeschlossen werden die Baumaßnahmen spätestens Anfang 2022.

Mehr als 80 % der in den 4 Projektgebieten für ca. 4.300 Haushalte und ca. 320 Unternehmen vorgesehenen Anschlüsse sollen nach Ende der Baumaßnahmen mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt werden auf Bais der FTTB-Technologie (Glasfaserausbau bis zum Gebäude).

Gefördert wird der Breitbandausbau im Wurzener Land zum einen durch den Bund gem. der „Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der BRD“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Zum anderen wird die Maßnahme mitfanziert durch den Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Digitale Offensive Sachsen

WuLaWe startet Ausschreibung für den Breitbandausbau

Gemeinsam Verbindung schaffen.

Der Startschuss für die Ausschreibung

Wenn alles planmäßig läuft, dann erfolgt Ende April 2019 der erste Spatenstich für den Ausbau eines leistungsfähigen Breitbandnetzes auf Glasfaserbasis im Wurzener Land. „Unser Ziel ist, dass dieser Start in allen Kommunen gleichzeitig erfolgt“, ergänzt Bernd Laqua, Bennewitzer Bürgermeister und mit seinen Kollegen Uwe Weigelt (Lossatal), Thomas Pöge (Thallwitz) und Jörg Röglin (Wurzen) einer der Protagnisten dieser innovativen Offerte für eine gesamte Region. Selbst das letzte Haus auf dem kleinsten Dorf soll angeschlossen werden. 

Genau mit dieser Vision und einer recht genauen Vorstellung, wie diese umsetzbar sein könnte, sind die vier Kommunen bereits im Sommer 2014 in konkrete Gespräche mit Verantwortungsträgern gegangen. Sie haben die erforderliche Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse erstellt und nachfolgend entsprechende Förderanträge gestellt. Drei Jahre später gab es dann die Zusage vom Bund, das 34-Millionen-Euro-Projekt zu 50 Prozent zu fördern. Den Bescheid über Unterstützung des Bundes in Höhe von 17 Millionen Euro nahmen Bernd Laqua und Thomas Pöge im Dezember 2017 in Berlin entgegen. Weitere 40 Prozent hatte der Freistaat Sachsen in Aussicht gestellt und 10 Prozent müssen die Kommunen an Eigenmitteln aufbringen. Genau diese zehn Prozent allerdings hatten es in sich. Denn die Kosten berechneten sich nicht nach Einwohnerzahl, sondern nach Fläche. Für Thallwitz oder Lossatal standen damit Summen zwischen 600 000 bis 800 000 Euro im Raum. Die kommunalen Haushalte hätten mit diesen Größenordnungen nicht belastet werden können. Hier aber kam die 2016 gegründete,  100%-ige kommunale Tochterfirma Wurzener Landwerke ins Spiel. Genauer die Wurzener Landwerke Glasfaser (WULAWE Glasfaser) als Unterfirma. Über deren Gründung hatten im Spätsommer 2017 die Stadt- und Gemeinderäte in allen vier Kommunen des Wurzener Landes entschieden. 

Die gesamte Abwicklung – damit auch die finanzielle – des Projektes Breitband im Wurzener Land sollte über diese GmbH laufen. Damit war es auch möglich über das Betreibermodell den Ausbau des Netzes selbst zu verantworten. Auch hierfür gab es mehrheitlich grünes Licht aus den vier Parlamenten. Doch nicht nur für die Räte war es mitunter schwer, die neuen Strukturen und die damit verbundenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu überblicken. Auch die Verantwortlichen im Freistaat mussten überzeugt werden. „Das haben wir auch getan und nicht nur bei diesem Thema, sondern auch bei den verschiedenen diskutierten technischen Lösungen, sehr deutlich gemacht, dass unser Weg einer ist, der Zukunft hat“, so Thomas Pöge. Das Bürgermeister-Quartett habe auch dafür gesorgt, dass manche politische Richtlinie für den Breitbandausbau im ländlichen Raum praxistauglicher wurde.

Mit dem Zwischenstand sind die Kommunen im Wurzener Land mehr als zufrieden. Am 27. Juli 2018 ging die Fördermittelzusage über 40 Prozent des Freistaates für die WULAWE Glasfaser GmbH ein und vier Wochen später am 28. August 2018 gab es den Startschuss für die europaweite Ausschreibung für die Planungs- und Ausbauleistungen sowie die Ausschreibung für Betreiber.

270 km Kabel müssen verlegt und Anschlüsse für rund 6000 Haushalte geschaffen werden“, nennt Uwe Weigelt Zahlen. Ausgebreitet werden soll das Netz über alle unterversorgten Gebiete. „Als unterversorgt gilt alles, was derzeit unter 30 Mbit verfügt. Das ist der überwiegende Teil der ländlichen Gemeinden im Wurzener Land und die ländlichen Ortsteile der Stadt Wurzen. In der Kernstadt selbst sieht es anders aus. Hier werden über den Anbieter Pyur schon Leitungen zwischen 60 und 400 Mbit zur Verfügung gestellt“, geht Jörg Röglin ins Detail.

Schlechter gestellt als die Dörfer würden die Wurzener dennoch nicht. Zu Einen gebe es die Art des Glasfaser-Netzes her, später weitere Anschlüsse umzusetzen. Zum anderen käme auch ein Wettbewerb ins Spiel, der dafür sorgt, dass die Einwohner des gesamten Wurzener Landes stark im Netz bleiben. „Wir rechnen 2 Jahre , stellt Bernd Laqua die Fertigstellung des Ausbaus für 2021 in Aussicht.“

Ausschreibungstext

Die anliegende Ausschreibung ist auf der Internetseite der Breitbandausschreibungen www.breitbandausschreibungen.de ausgeschrieben und ist hier in der dort veröffentlichten Form nochmals mit eingestellt.

Es wird betont, dass es sich um eine Ausschreibung der Planungs- und Beratungsleistungen handelt, die die Projektgebiete Wurzen, Bennewitz, Thallwitz und Lossatal insgesamt betrifft.

Oder hier gesamt als Zip herunterladen.

Ausschreibung Breitbandausbau Unterlagen

Bieteranfragen

1. Bieteranfrage:

Ausschreibung Planungsleistungen und Beratungsleistungen Breitbandausbau der WuLaWe Glasfaser GmbH in den Projektgebieten Wurzen, Bennewitz, Lossatal und Thallwitz

Referenznummer der Bekanntmachung: Breitband01

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beziehen uns auf Ihre Fragestellungen vom Montag den 24.09.2018 und wollen diese unter Wiedergabe der jeweiligen Fragestellung wie folgt beantworten.

Im Übrigen teilen wir mit, dass wir die Fragestellungen ebenfalls auf die Internetseite unseres Unternehmens einstellen werden, wobei es selbstverständlich zu einer Anonymisierung jeglicher persönlicher Daten kommt.

Frage 1

Sind im Rahmen der Leistungserbringung von den Bewerbern dieses Teilnahmeantragsverfahrens Planungsleistungen einschließlich Dokumentation zu fertigen, die gemäß GIS-Nebenbestimmungen vom Netzbetreiber fortzuführen sind? Sind folglich Ingenieurleistungen nach den Vorgaben der Förderrichtlinien zu erbringen?

Zur Beantwortung dieser Frage erlauben wir uns auf die Beschreibung der Leistung bei Los 2 zu verweisen.

Dort heißt es „-Erstellung und Übergabe einer Dokumentation der Telekommunikationsdaten bzw. sämtlicher Daten, die im Übrigen im Rahmen der Planungs- und Bauphase sowie der anschließenden Betreibung fortgeführt werden kann „

Weiter heißt es:

„Die Beratungs- und Planungsleistungen müssen den geltenden wissenschaftlichen Standards und den einschlägigen rechtlichen Normen und insofern den Besonderen Nebenbestimmungen „BNBest Beratung“ insbesondere im Hinblick auf die Förderfähigkeit der Maßnahmen entsprechen.“

Wir gehen davon aus, dass mit diesem Verweis die Frage nach der erforderlichen Erstellung von Dokumentationen entsprechend den geltenden Bestimmungen und damit auch den Förderrichtlinien erschöpfend beantwortet ist.

Die Lose sind:

Los 1- Vorbereitung der Ausschreibung der Planung und des Baus des Netzes und Begleitung dieser Ausschreibung

Los 2-Vorbereitung der Ausschreibung der Leistungen eines Netzbetreibers/Begleitung dieser Ausschreibung

Die hierzu erforderlichen Beratungsleistungen -insbesondere in Los 1- sind (bau) technischer und juristischer Natur

Frage 2    

Welchen Umfang der Beratungsleistung nimmt die Vorbereitung der Baubeschreibung ein?

Diese Frage zielt offenbar auf Los 1 ab. Insofern verweisen wir neuerlich auf die dortige Beschreibung der Leistung und zitieren wie folgt:

„-Ausarbeitung und Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung, die die fachgerechte Planung und Bereitstellung der erforderlichen aktiven und passiven Technik zur Erreichung einer flächendeckenden NGA-Versorgung in den Projektgebieten ermöglicht und in der insbesondere Angaben zum Ort, Art und Umfang der erforderlichen Leistungen einschließlich der Quantifizierung der hierfür voraussichtlich anzusetzenden Kosten eingearbeitet sind“

Im Übrigen gehen wir davon aus, dass es Ihnen als Bieter obliegt, den Umfang der Leistung insofern einzuschätzen.

Frage 3

Sind Leistungen im Sinne der Leistungsphase 6 der HOAI einschließlich Vorlage eines Leistungsverzeichnisses und eines Massen- und Mengengerüsts gefordert?

Auch zur Beantwortung dieser Frage erlauben wir uns lediglich auf die Ausschreibung und dort auf die Beschreibung der Leistung zu Los 1 zu verweisen. Explizit verweisen wir neuerlich auf den vorstehend bei Frage 2 zitierten Ausschreibungstext.

Dort ist dargestellt, dass eine funktionale Leistungsbeschreibung ausgearbeitet und erstellt werden soll und welchen Inhalt diese wiedergeben muß.

Wir gehen davon aus, die von Ihnen gestellten Fragen umfassend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

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2. Bieteranfrage:

Betreff: Frage zum Teilnahmewettbewerb

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Teilnahmewettbewerb zu Planungs- und Beratungsleistungen hinsichtlich der Begleitung eines Vergabeverfahrens für den geförderten NGA-Ausbau nennen Sie in Antragsunterlage auf Seite 1 die Abgabefrist Montag, 16.10.2018. Der 16.10. ist jedoch der Dienstag. Welcher Tag ist maßgeblich?

Für eine Beantwortung der Frage wären wir Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort

Ausschreibung Planungsleistungen und Beratungsleistungen Breitbandausbau der WuLaWe Glasfaser GmbH in den Projektgebieten Wurzen, Bennewitz, Lossatal, Thallwitz Referenznummer der Bekanntmachung: Breitband 01 

Ihre Anfrage vom 08.10.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr …..,

wir beziehen uns auf Ihre Anfrage vom 08.10.2018 und teilen dazu folgendes mit.

Sie haben die Frage gestellt, welche Abgabefrist relevant ist, da sich im Teilnahmeantrag eine Differenz zwischen dem Abgabedatum dem angegebenen 16.10.2018 und dem angegebenen Wochentag „Montag“ ergibt.
Da der Teilnahmeantrag inhaltlich auf den Ausschreibungstext bezogen ist und dieser ausschließlich den 16.10.2018 um 12.00 Uhr als Abgabefrist nennt, ist auch nur dieses Datum relevant.

Als Abgabefrist ist mithin ausschließlich der 16.10.2018 um 12.00 Uhr relevant, der richtiger Weise ein Dienstag ist.

Wir gehen davon aus, die gestellte Frage erschöpfend beantwortet zu haben. Die Frage und die Antwort werden anonymisiert auf der Internetseite unseres Unternehmens eingestellt.

Mit freundlichen Grüßen

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3. Bieteranfrage:

Ausschreibung Planungsleistungen und Beratungsleistungen Breitbandausbau der WuLaWe Glasfaser GmbH in den Projektgebieten Wurzen, Bennewitz, Lossatal,  Thallwitz

Referenznummer der Bekanntmachung: Breitband 01

Ihre Anfrage vom 09.10.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beziehen uns auf Ihre Anfrage vom 09.10.2018 und teilen dazu folgendes mit, wobei wir uns erlaubt haben, Ihre Fragen wörtlich zu übernehmen und jeweils darunter zu antworten, wobei die Antwort kursiv gekennzeichnet ist.

  1. In der Bekanntmachung ist in Abschnitt III (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben) unter dem Punkt „Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister“ in Buchstabe g) Folgendes aufgeführt: „ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag; …“ Weiterhin ist in diesem Abschnitt in Buchstabe i), Absatz 2 Folgendes ausgeführt: „Bedient sich der Bewerber eines Nachunternehmers, […]. Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind zwingend auch durch den Nachunternehmer abzugeben und den Bewerbungsunterlagen des Bewerbers beizufügen.“

In Abschnitt IV (Verfahren) der Bekanntmachung wird unter dem Punkt „Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:“ Folgendes ausgeführt: „Der Teilnahmeantrag und die übrigen Unterlagen, die zwingend zu verwenden sind, sowie …“

In Abschnitt V (Weitere Angaben) der Bekanntmachung wird unter dem Punkt „Zusätzliche Angaben:“ Folgendes ausgeführt: „Der Teilnahmeantrag, die Zusicherung der Neutralität und Unabhängigkeit und die übrigen Unterlagen, die zwingend zu verwenden sind, sowie …“

In Teil 1 des Teilnahmeantrages auf Seite 1 wird unter Hinweise für die Bewerbung in Anstrich 2 Folgendes mitgeteilt: „Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.“

In Teil 2a des Teilnahmeantrages auf Seite 4 wir unter der Überschrift „Teil 2a – Angaben des Bewerbers“ Folgendes mitgeteilt: „(bei Bewerbergemeinschaften ist dieser Teil von jedem ARGE-Partner separat auszufüllen und als Anlage beizufügen)“

Hieraus ergeben sich folgende Fragen:

Wir beabsichtigen die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH; Leipzig als Nachunternehmer für die juristischen Beratungsleistungen einzubinden. Muss die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auch zwingend den Teilnahmeantrag ausfüllen?

Der Teilnahmeantrag ist nicht auch durch den Nachunternehmer auszufüllen. Dies ergibt sich unserer Auffassung nach aus dem Teilnahmeantrag selbst. Im Teilnahmeantrag sind für den Nachunternehmer der Teil 2 a/c, Teil 2b/a (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und Teil 2b/a und b (technische und berufliche Leistungsfähigkeit)  u.a.  auszufüllen und durch den Nachunternehmer sind insbesondere die Erklärung in Teil 3 Verpflichtungserklärung abzugeben.

Im Übrigen hat der Nachunternehmer aber alle Nachweise und Erklärungen ebenso abzugeben, wie der eigentliche Bieter.

Wenn diese Frage mit ja beantwortet wird, welche Teile des Teilnahmeantrages sind dann von der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auszufüllen? Aus unserer Sicht eignen sich die Vergabeunterlagen nicht zum Ausfüllen durch einen Nachunternehmer bzw. müssten in diesem Fall geändert werden, was nach den Ausschreibungsbedingungen jedoch unzulässig ist. Beispielsweise gibt es in Teil 1 des Teilnahmeantrages auf Seite 2 im Punkt „Bewerbererklärung kein Ankreuzfeld für Nachunternehmer“. Weiterhin ist in Teil 2a, Buchstabe e) (Seite 5) des Teilnahmeantrages vorgesehen, dass angekreuzt werden muss, ob sämtliche Leistungen selbst erbracht werden oder Nachunternehmer eingesetzt werden. Der Nachunternehmer erbringt selbstverständlich nur seine Nachunternehmerleistungen und nicht sämtliche Leistungen. Insofern ist jedoch kein weiteres Auswahlfeld vorgesehen.

Da die Frage nicht mit „ja“  beantwortet wird, erübrigt sich eine weitere Erörterung.

Wenn die erste Frage mit nein beantwortet wird, wird eine spezielle Form für die Teilnahmeunterlagen des Nachunternehmers vorgeschrieben? Wenn ja, welche?

Da die erste Frage mit „ja“ beantwortet wurde, erübrigt sich auch hier eine weitere Erörterung.

  1. In der Bekanntmachung ist in Abschnitt III (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben) unter dem Punkt „Technische Leistungsfähigkeit:“ in Buchstabe b) Folgendes angegeben: „Angabe der mittleren Anzahl von Mitarbeitern auf dem Telekommunikationssektor, der Kommunalberatung und Juristen (Fachkräften) in 2 Geschäftsjahren im Zeitraum 2015-2017, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d. h. …“ In Teil 2b, Buchstabe b) des Teilnahmeantrages auf Seite 8 wird Folgendes ausgeführt: „Erklärung über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft (auch des Unterauftragnehmers) aus dem Bereich der Telekommunikation, der Kommunalberatung und der Rechtswissenschaften in zwei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Zeitraum von 2015-2017 vergl. gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. […]“ Hier wird explizit keine Einschränkung dahingehend vorgenommen, dass nur die für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter angegeben werden sollen.

Hier widersprechen sich die Vergabeunterlagen. Da jedoch eine Mindestanforderung von mind. 10 festangestellten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen inkl. Geschäftsführer aus dem Bereich der Telekommunikation, der Kommunalberatung und der Rechtswissenschaften gefordert wird, gehen wir davon aus, dass die Einschränkung gemäß Bekanntmachungstext gegenstandslos ist. Insbesondere da nicht mindestens 10 festangestellte Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen für die Abarbeitung des Projektes notwendig sind. Ist unsere Auffassung zutreffend?

Wir können den von Ihnen beschriebenen Widerspruch in unseren Ausschreibungsunterlagen nicht erkennen. Die Mindestanforderung von mind. 10 festangestellten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen inkl. Geschäftsführung aus dem Bereich der Telekommunikation, der Kommunalberatung und der Rechtswissenschaften bezieht sich auf die entsprechende Mindestanforderung im Ausschreibungstext unter der technischen Leistungsfähigkeit und bezieht sich mithin nicht auf diejenigen Mitarbeiter, die für die Leistungserbringung vorgesehen sind. 

Wir hoffen, Ihre Fragen erschöpfend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

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