Sponsoring Rudermannschaft 2019

Das Ruder-Achter der Frauen von Wurzen. Mittig im Bild, der Geschäftsführer der WuLaWe GmbH.
Mario Maron

Mario Maron

Geschäftsführer Wurzener Land-Werke GmbH

Einladung zum 4. Bundesliga-Renntag in Leipzig!

Bericht zum 3. Renntag der Ruder-Bundesliga 2019 in Hannover

Pressebericht WurzenAchter und Mulde8er Wurzener Land zum „TÜV Nord Renntag“ in Hannover am 03.08.2019.

So schnell wie der dritte Renntag der RUDERBUNDESLIGA (RBL) kam, so schnell war er auch schon wieder vorbei. Gerade mal zwei Wochen nachdem Renntag in Minden ging es für die Teams der Mulde nach Hannover. Die im größten Volksfest Norddeutschlands dem „Maschseefest“ etablierte Sprintregatta startete für die Männer von der Mulde mit einem siebten Platz im Zeitfahren. Die gute Zeit bescherte dem Team im Achtelfinale eine relativ gute Ausgangslage.

Die Frauen aus dem Muld8er Wurzener Land hingegen taten sich am Anfang etwas schwer, die Leistung vom Trainingswochenende auf den Maschsee zu bringen. Dies änderte sich im Viertelfinale. Zwar konnten sich die Damen am Ende nicht gegen die Zeitfahrersten – den Havelqueen-Achter aus Potsdam- durchsetzen, aber es schien so, als würde der Druck und Elan aus dem Trainingswochenende endlich durchkommen.

Das Team rundum Schlagmann Alexander Schmidt konnte aufgrund einer soliden Leistung im Achtelfinale die obere Tabellenhälfte erreichen. Leider ging das Halbfinale an den zum Renntag stark auftrumpfenden Achter aus Hameln verloren. Genau wie ihr männliches Pendant mussten auch sich auch die Frauen im Halbfinale gegen das Team Red aus Minden geschlagen geben.

Das Finale wurde somit für die beiden Achter aus Wurzen um die Plätze sieben und acht bestritten. Der vor dem Rennen einsetzende Platzregen führte ein wenig zu chaotischen Bedingungen auf dem Wasser. Es begann eine Regenschlacht um die Finalrennen. Das Team von Kapitänin Tina Eisold musste Platz 7 auf den letzten Schlägen gegen die Frauen aus Crefeld abgeben. Auch im Finale des WurzenAchters war – ab der zweiten Streckenhälfte – die Souveränität der Männer über die zweite Streckenhälfte die Bootsgeschwindigkeit hochzuhalten nicht so ausgeprägt, wie man es von ihnen gewohnt ist, weshalb man in den Rennen um die oberen Tabellenplätze den Gegner leicht ziehen lassen musste. Der Sieg ging im letzten Rennen des Tages an die Männer aus Hannover, sodass beide Teams mit einem achten Platz zurück ins sonnige Wurzen fuhren.

Bereits in zwei Wochen steht schon der vierte Renntag auf dem Programm. Diesmal vor (fast) heimischer Kulisse in Leipzig. Mit personeller Verstärkung können die Achter aus Wurzen zum kleinen Heimrenntag auftrumpfen. Die Jungs werden versuchen die Defizite über die Streckenhälfte gegen die Topteams der Liga auszugleichen. Die Frauen hingegen werden alles geben, um mit der Wucht und Motivation aus dem Training auch am Renntag in Leipzig an ihren kleinen Erfolg aus Minden anknüpfen zu können.

Die Teams von der Mulde freuen sich auf zahlreiche moralische und akustische Unterstützung am Elsterflutbett, zum „PLANAT-Renntag“ am 17.08.2019.

 

 

©Alexander Schmidt ©Stephanie Rödel

 

Bericht zum 2. Renntag der Ruder-Bundesliga 2019 in Minden

Pressebericht WurzenAchter und Mulde8er Wurzener Land Renntag der Ruder-Bundesliga
auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden am 13.07.2019.

Am kommenden Wochenende geht es für die Männer und Frauen von der Mulde zum „Melitta Renntag“ nach Minden, wo die Rennen über 350 m auf dem Wasserstraßenkreuz stattfinden werden. Dies ist die zweite Station der RUDERBUNDESLIGA(RBL) 2019.

Während die Frauen die Zeit zwischen dem ersten RBL-Renntag in Duisburg und dem kommenden Ruderbundesliga-Renntag in Minden dazu genutzt haben, die 1000m Distanz für die Deutschen Hochschul- bzw. Großbootmeisterschaften zu trainieren, haben die Männer intensiv an der Physis und den technischen Feinheiten des Sprintruderns gefeilt. Groß ist die Motivation beider Teams nach der langen achtwöchigen RBL-Pause. Die Mädels sind heiß auf die harten Duelle, zumal der achte Platz in Duisburg nicht der Erwartungshaltung des Teams entspricht. Auch die Männer sind mit der Leistung des vergangenen Renntags nicht zufrieden und wollen wieder an die Spitzenplätze der vergangenen letzten Saison anknüpfen.

Während die Männer aus dem kompletten Kader schöpfen können, reisen die Frauen leicht angeschlagen ans Wasserstraßenkreuz in Minden. Ziel der Frauen ist es, dass im Training gezeigte Potenzial in der Wettkampfsituation abzurufen und eine Platzierung im mittleren Bereich der Tabelle zu errudern. Die Männer beabsichtigen es im oberen Bereich der Tabelle mitzumischen und einen Platz unter den Top vier zu erkämpfen.

 

©Charlotte Ahrens und ©Alexander Schmidt

 

Die Unterstützung der Wurzener Frauen8ers wird auch im Jahr 2019 fortgesetzt. Hierzu ist im Januar 2019 ein neuer Sponsorenvertrag unterzeichnet worden.

Bericht zum 5. Bundesliga-Renntag in Bad Waldsee

Pressebericht WurzenAchter und Mulde8er Wurzener Land zum Erwin Hymer Renntag der Ruder-Bundesliga in Bad Waldsee am 08.09.2018

„Ab in den Süden“ hieß es am zweiten Septemberwochenende für die Mannschaften aus Wurzen. Zum letzten Renntag der RUDERBUNDESLIGA (RBL) lud die Mannschaft aus Bad Waldsee zum Heimspiel ein. Neben Werder und Minden war Bad Waldsee der dritte Austragungsort, der in diesem Jahr erstmalig einen RBL-Renntag ausgerichtet hat.

 

Aufgrund der schwierigen Ausgangslage innerhalb der Tabelle heiß das Motto für das Team um Alexander Schmidt „Spaß am Rudern“ zu haben und zu zeigen, dass die Männer von der Mulde zu den Top Vier im deutschen Achtersprintgeschehen zählen. Auch die Frauen nahmen sich dem Motto an und wollten an die Leistung aus Leipzig anknüpfen und sich gut präsentieren.

Der Finaltag begann recht nervenaufreibend. Im Zeitrennen gegen den Achter aus Hannover konnte die Männer von der Mulde aufgrund von technischen Unsauberkeiten und den daraus resultierenden „Krebsen“ das Rennen nicht gewinnen. Nichtsdestotrotz konnte eine gute Ausgangslage mit dem Platz Sieben im Zeitfahren errudert werden.

Das Frauenteam um Tina Eisold musste sich zunächst im Zeitrennen noch finden, bekamen aber im Achtelfinale wiederholt die Chance gegen den Achter aus Minden an den Start zu gehen. Auch wenn der Sieg in diesem Rennen nach Minden ging, machte sich das Training der vergangenen Wochen wie schon in Leipzig sichtbar und die Damen aus Wurzen blieben an den Mindenerinnen dran.

 

Im Achtel- und Viertelfinale ging der Sieg an den WurzenAchter und damit waren die Kräfteverhältnisse, die sich über die Saison schon bei den Männern gezeigt haben wieder deutlich hergestellt.

Auch die Frauen blieben mit einer konstanten Leistung an ihren Gegnerinnen aus Hanau dran, auch wenn es für einen Sieg an diesem Tag nicht ausreichte.

Während die Männer im Halbfinale – wie so oft in diesem Jahr – gegen Münster an den Start gingen und den stark über die Saison auftrumpfenden Münsteranern nichts entgegensetzten konnten, kam es für die Frauen im Finale wieder zu einem Treffen mit dem Leineachter Hannover.

Das Team von der Mulde war in dieser Konstellation der leichte Favorit, jedoch ging der Sieg am Ende an die Hannoveranerinnen, sodass am Ende Platz Acht an die Mannschaft von Trainer Franz Dögnitz ging.

Für die Männer aus Wurzen gab es nach einem Finale gegen Minden – in dem der Sieg nach Minden ging – einen vierten Platz.

 

Auch wenn es am Ende für die Frauen nur der Platz Acht in der Tabelle wurde und den Männern die Top Drei über die Saison hinweg enteilt war, war es eine überragende Saison 2018, die beide Mannschaften am letzten Septemberwochenende bei der 27. Landesmeisterschaft Sachsen und Thüringen in Eilenburg als Landesmeister*Innen abrunden konnten.

 

 

 

©Alexander Schmidt ©Stephanie Rödel

Bericht zum 4. Bundesliga-Renntag in Leipzig

Pressebericht WurzenAchter und Mulde8er Wurzener Land zum PLANAT Renntag der Ruder-Bundesliga in Leipzig am 18.08.2018

Nach einer fünf wöchigen Sommerpause hieß es am vergangenen Samstag für die Mannschaften aus Wurzen „Heimspiel“! Auf dem Elsterflutbett in Leipzig konnten der WurzenAchter und der Mulde8er Wurzener-Land zeigen, was sie während der Sommerpause auf der Mulde getrieben hatten. So reisten beiden Mannschaften ambitioniert und voller Vorfreude zum Renntag nach Leipzig.

Bereits im Zeitfahrrennen konnten beide Mannschaften Erfolge verbuchen. So startete der WurzenAchter vielversprechend mit einem dritten Platz in den Renntag. Mit dieser Ausgangsposition und dem vermeintlich leichteren Gegner im Achtelfinale war die Marschrichtung für den Renntag vorgegeben.

Der Mulde8er sicherte sich hingegen mit einer halben Länge vor Crefeld – einer Mannschaft, die an den vergangenen Renntagen dem Mulde8er meist in den letzten Zügen überlegen gewesen ist – Platz 6 im Zeitrennen. Aufgrund dieser guten Ausgangslage kam es für die Mädels von der Mulde auf dem Wasser zu neuen Begegnungen in dem Feld welches sie seit Frankfurt im Auge hatten. So trafen sie neben den Damen vom Hebewerk-Achter – die bereits an den letzten drei Renntagen neben dem Mulde8er am Start gestanden hatten – auch auf die Mannschaften vom Banner JKU Wiking Linz Achter und vom Hanauer RC Hassia.

Bereits im Viertelfinale kam es für die Männer zum Duell um den Tabellenplatz drei und vier. In einem knappen Rennen gegen die Männer aus Münster – dem Tabellennachbarn und drittplatzierten – kämpfte das Team um Schlagmann Alexander Schmidt vor den Augen der Zuschauer. Darunter Sponsoren, Familie, Freunde und Fans der beiden Achter aus Wurzen. An der Ziellinie konnte das Münsteraner Boot mit der Winzigkeit von 0,1sek den Bugball als Erster über die Linie schieben und so das Rennen für sich entscheiden. Somit hieß es für die Männer Schadensbegrenzung, denn durch das Rennen gegen Münster würde es für den erhofften Treppchenbesuch beim Heimspiel ausbleiben.

Die Mädels von der Mulde mussten sich hingegen im Halbfinale knapp gegen den Hebewerk-Achter geschlagen geben. Das Team aus Nordrhein-Westfalen stand seit dem ersten Renntag in direkter Konkurrenz mit dem Team von Franz Dögnitz und holte sich lediglich mit einem Vorsprung von zwei Zehntel den Sieg.

Im Finale bei Dunkelheit und im Spotlight wollten beide Mannschaften noch mal alles geben. Bei den Männern kam es zu einem Sachsenduell. Das Boot aus Dresden ist als Newcomer in der Liga bereits stark etabliert und mit Tabellenplatz 5 nicht weit von den Wurzenern positioniert. Hier ging es somit klarzustellen, wer in Sachsen im Sprintrudern den Ton angibt. Mit einer halben Länge Vorsprung und einem souveränen Sieg des Wurzen-Achters im Finale wurde ein Ausrufezeichen nach Dresden gesendet.

Die Damen beendet den Renntag, wie sie ihn begonnen hatten: Mit einem Duell gegen die Damen aus Crefeld. Leider blieb auch hier der Sieg aus und die Damen aus dem Mulde8er nahmen – wie am vergangenen Renntag – Platz 8 ein.

Etwas enttäuscht, aber dennoch auch zufrieden war die Stimmung nach dem Renntag. An diesem Tag war deutlich, dass in der RBL meist der Moment eines Wimpernschlags über Sieg und Niederlage entscheidet. Der Punkterückstand auf Tabellenplatz 3 ist bei den Männern auf 4 Zähler angewachsen und auch die Damen trennen von Tabellenplatz 7 lediglich nur 4 Punkte.

Beide Teams aus Wurzen werden es nicht unversucht lassen am letzten Renntag in Bad Waldsee – am 08.09.2018 – den Punkterückstand aufzuholen.

Die Achter bedanken sich bei allen Zuschauern, Fans und Sponsoren, die live dabei waren. Ihr habt die Teams über die Strecke getragen und für Gänsehautfeeling gesorgt. Danke dafür und auf ein Neues im nächsten Jahr.

©Alexander Schmidt ©Stephanie Rödel

Bericht zum 3. Bundesliga-Renntag

Pressebericht WurzenAchter und Mulde8er Wurzener Land zum Renntag der Ruder-Bundesliga auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden am 14.07.2018.

„Näher dran geht nicht“, damit hatte Melitta – als Ausrichter des dritten Renntages der RUDERBUNDESLIGA (RBL) – diesen beworben und es mit der Aussage auf den Punkt getroffen. Zum ersten Mal in der Geschichte der RBL ging es auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden an den Start, wo die Zuschauer hautnah am Gesche­hen auf dem Wasser dabei sein konnten.

Die Strecke in Minden verlangte jedoch nicht nur alles von den Sportlern ab, auch die Steuerleute waren bei dieser Strecke gefordert. Bei einer Streckenbreite von knapp 12 m war in Minden zwischen dem Achter, den Mittelbojen und der Mauer lediglich ein Meter Platz. Den Mannschaften war bewusst, dass ein kleiner Steu­erfehler ausreicht, um hier nicht nur ins Hintertreffen zu geraten, sondern auch einen Bootsschaden zu ris­kieren. Steuermann Robert Zech hatte hier eindrucksvoll bewiesen, wie wertvoll und wichtig ein guter Steu­ermann für einen Achter ist. Auch Lukas Hubert – der neben Stephanie Rödel seit dieser Saison den Frauen­achter steuert – hat einen kühlen Kopf bewahrt und die Mädels von der Mulde sicher über die Strecke ge­bracht.

Der Renntag startete wie gewohnt mit den Zeitrennen. Nach einem recht überschaubaren Start kam der WurzenAchter in seinem ersten Rennen des Tages immer besser ins Laufen, sodass die Männer bereits ab der Streckenhälfte einen deutlichen Vorsprung erlangen konnten und am Ende mit einem Platz 6 aus dem Zeitrennen gingen. Im Achtelfinale stand der Achter aus Mühlheim als Gegner fest. Mit dem stärksten Rennen an diesem Tag konnte das Team um Alexander Schmidt souverän den Sieg im Achtelfinale erlangen.

Im Halbfinale trafen die Männer auf den Achter aus Berlin Köpenick. Der Plan war von vornherein am Start mitzufahren und den Gegnern – die über die Saison immer stärker werden – über die Streckenhälfte mit har­ten Schlägen weg zu rudern. Die Berliner konnten zwar über die Mitte der Strecke einen Turbo zünden jedoch konnten die Männer aus Wurzen nach einem starken Endspurt mit 0.3 Sek Vorsprung den Sieg für sich ver­buchen.

Für die Mannschaft um Tina Eisold wollte sich in Minden das positive Gefühl aus dem letzten Trainingswo­chenende nicht so recht finden. Zu hohe Erwartungen, die die Mannschaft an sich selbst stellte, hinderte sie daran das umzusetzen, was sie im Training bei Franz Dögnitz bewiesen hatten. Nämlich, dass sie im Zusam­menspiel von Enthusiasmus und Kraft den roten BBG Achter über das Wasser gleiten lassen können. Auch wenn es nicht wie erhofft lief, konnten sich die Damen aus dem Mulde8er dennoch von Rennen zu Rennen steigern. Bereits im Achtelfinale kam es gegen Crefeld zu einem Rennen, dass die Entscheidung der Umbe­setzung positiv hervorhob und lediglich aufgrund eines Steuerfehlers der Steuerfrau nicht den erhofften Aus­gang brachte.

Im Halbfinale kam es für die Damen zu einem spannenden Rennen gegen den Leineachter Hannover, die im Vorfeld eine Kampfansage an die Mädels von der Mulde gesendet hatten und bereits an vergangenen Renn­tagen mit der Mannschaft aus Wurzen am Start gestanden hatten. Am Ende konnte das Team des Mulde8ers das Rennen für sich entscheiden und den ersten Sieg des Tages einholen.

Der WurzenAchter traf im kleinen Finale der auf den Lokalmatadoren und Tabellenführer aus Minden. Die starken Gastgeber aus Minden ließen in diesem Rennen keine Schwächen zu und verbuchten einen Start-Ziel Sieg.

Nach dem dritten Renntag liegt das Augenmerk der Männer aus dem WurzenAchter in den nächsten Wochen auf dem verstärkten individuellen aber auch gemeinschaftlichen Training.

Bei den Frauen steigerte der Ausgang des Renntages und der erreichte 8. Platz am Endes des Tages die Mo­tivation weiter als Team an sich zu arbeiten und zu wachsen.

Die Männer wollen für das Heimspiel am 18. August in Leipzig auf dem Elsterflutbett ein wiedererstarktes Team aus Wurzen präsentieren und den Sieg ergattern. Und auch die Frauen wollen an dem kommenden Renntag die Anwesenden von sich überzeugen und dem Publikum zusammen mit den Männern einen spek­takulären Renntag liefern.

©Alexander Schmidt ©Stephanie Rödel

Vorbericht zum 3. Bundesliga-Renntag

Der zweite Renntag der RUDERBUNDESLIGA (RBL) liegt nun schon wieder einige Wochen hinter uns d. h. der nächste Renntag ist zum Greifen nah. Diesmal verschlägt es uns zusammen mit den Frauen aus dem Mulde8er nach Minden, wo die Rennen über 350 m das erste Mal auf dem Wasserstraßenkreuz stattfinden werden.

Die Wochen nach Werder waren sowohl bei uns Männern als auch bei den Frauen geprägt mit krankheits- und urlaubsbedingten Trainingsausfällen. Doch am vergangenen Wochenende wurde es Aktionsreich auf der Mulde. Zusammen mit den Frauen hauchten wir wieder Leben ins Bootshaus in Wurzen und kamen alle zusammen, um in unsere Boote zu steigen.

Während die Mädels den Achter komplett neu besetzten und am Ende keine der Damen mehr dort saß, wo sie vorher gesessen hatte, merkte man bei uns, dass das Boot in dieser Saison gut ins Gleiten kommt und man stets in den Trainingsrennen gegen den Frauenachter und gegen die Zeit einiges an Kraft und Power zulegen kann. Auch bei unserem weiblichen Pendant hatte sich durch die Umsetzung eine neue Dynamik aufgetan, die nicht unbeachtet blieb. Der Knoten scheint sich bei unseren Damen gelöst zu haben, der sich in Werder festgesetzt hatte, sodass nicht nur wir mit einem
guten Gefühl das Wochenende beendet hatten.
Nach zwei erfolgreichen Renntagen und Tabellenplatz 3 fahren wir vom WurzenAchter erwartungsvoll am Wochenende nach Minden. Das Ziel ist klar den dritten Platz zu festigen und die Tabellenführung anzugreifen. Die Frauen wollen ihren Fauxpas aus Werder wettmachen und sich weiter nach vorne kämpfen.

Zusammen gehen wir gespannt und mit Vorfreude an die Herausforderung in Minden ran und werden versuchen alles zu geben, um unserer Leistung gerecht zu werden.

©Alexander Schmidt ©Stephanie Rödel

Bericht zum 2. Bundesliga-Renntag

Hitzeschlacht beim zweiten Renntag der RUDERBUNDESLIGA (RBL)

2 Frauen im Ruderboot auf dem Wasser 2. Renntag Werder an der Havel

Bei knapp 30 Grad lieferten sich Mannschaften aus ganz Deutschland in der Havelarena spektakuläre Rennen in der schnellsten Sprintliga. Darunter auch die zwei Mannschaften aus Wurzen. Während die Männer aus dem WurzenAchter am Ende mit dem vierten Platz und der goldenen Ananas den Tag beendet hatten, mussten die Frauen sich im Finale gegen den Hebewerkachter Waltrop geschlagen geben und verließen den Renntag mit einem 8. Platz. Über den Tag hinweg hatte das Team um Alexander Schmidt den erruderten dritten Platz in Frankfurt durch gute Leistungen bestätigen können und damit bewiesen, dass der Exkurs auf das Podest in Frankfurt durchaus keine Eintagsfliege war. Schon der Zeitlauf konnte, die Ambitionen die sich das Team aufgestellt hat, mit einem zweiten Platz bestätigt werden. Über das Achtel und Viertelfinale konnten jeweils zwei Siege errudert werden, wobei das Viertelfinale durch einen verpatzten Start stark an den Kräften gezehrt hat. Im Halbfinale und Finale bekamen die Männer mit den Mannschaften aus Minden und Münster besonders harte Gegner. Aggressiv und willensstark schoss der Achter gegen Minden aus dem Startblock, bis über die Streckenhälfte war das Rennen zwischen den beiden Teams auf Augenhöhe. Im Endspurt konnte Minden jedoch ihre stärkere Physis ausspielen und nahm dem Team von der Mulde das Rennen von der Schippe. Durch die Niederlage war klar, dass es erneut zum Duell um Platz drei gegen Münster kommen sollte. Das Team aus Westfalen gewann im Finale mit einer 10tel-Sekunde Vorsprung und verdrängte die Männer aus Wurzen von ihrem dritten Platz, welchen sie in Frankfurt beim ersten Renntag belegt hatten.

Die Frauen aus dem Mulde8er Wurzener Land belegten aufgrund eines Steuerfehlers im Zeitrennen Platz 7 und waren damit in der gleichen Ausgangsposition wie am ersten Renntag. Was in ihnen steckt, bewiesen sie im Viertelfinale im Rennen gegen den Hebewerkachter Waltrop. Mit einer 100stel- Sekunde hatte sich die Mannschaft um Tina Eisold den Sieg geholt und sich noch mal an das Team aus Ruhrgebiet ran gekämpft, nachdem sie nach dem Start aufgrund eines Fehlers teilweise zum Stehen gekommen sind. Leider ließen die Erfolge dann nach und am Ende wurde es nur Platz 8.

Doch die Köpfe lassen beide Mannschaften nicht hängen. Am 14. Juli findet der dritte Renntag in Minden statt und dann wird wieder angegriffen. Die Männer haben als Ziel die Medaille vor den Augen und die Frauen wollen sich den Platz im Mittelfeld erkämpfen, an dem sie wieder nah dran waren, aber gegen die Frauen aus Crefeld abgeben mussten. Die am Renntag in der Blütestadt Werder gemachten Erfahrungen werden beide Teams nutzen um diese in den nächsten Trainingseinheiten in Vortrieb umzuwandeln, um dadurch die sich selbst gesteckten Ziele am dritten Renntag in Minden umzusetzen. Nach dem Motto: „Augen ins Boot“ wird sich auf die eigenen Stärken fokussiert. Die Tabelle lässt für beide Teams noch alle Möglichkeiten offen, denn die Saison hat gerade erst begonnen.

©Stephanie Rödel und Alexander „Ermo“ Schmidt

Bericht zum 1. Bundesliga-Renntag

Kurs Bundesliga: 18 Ruderinnen trainieren ab heute unter schwarz-gelber Flagge

Frauen Ruder-Achter im Boot

Wurzen. Sie kommen aus ganz Mitteldeutschland. Die 18 bunt zusammen gewürfelten Frauen (manche kennen sich noch nicht) sitzen ab heute alle in einem Boot und wollen Wurzen groß rausbringen. Am 12. Mai startet ihr Achter erstmals in der Ruder-Bundesliga. Konnten sie bisher wetterbedingt allenfalls „Bootsmann auf der Scholle“ spielen, ist die Mulde endlich eisfrei, ab jetzt gilt’s, Sport frei!

Beim Trainingsauftakt in Schmölen mit dabei: Kapitänin Tina Eisold. Die 29-jährige gebürtige Dresdenerin lebt und arbeitet in Magdeburg. An Bord ist sie die einzige mit Wurzen-Bezug: „Mein Freund, Christian Lehne, ist Wurzener und rudert im hiesigen Achter der Männer, der aus der 1. Liga nicht mehr wegzudenken ist. Wir Mädels finden, was die Jungs können, schaffen wir auch.“ Gesagt, getan. Tina ließ ihre Kontakte spielen, verpflichtete zwischen Pirna und Berlin schlagkräftige Ruderinnen, die in ihren Vereinen nicht genügend Personal für einen eigenen Achter haben. Unter der schwarz-gelben Flagge der Wurzener Rudervereinigung wollen sie es nun gemeinsam wissen.

Vereinsvorsitzende Simone Dögnitz und ihr Mann Harald empfangen die „Legionäre“ mit offenen Armen. Trainiert werden sie von Sohn Franz Dögnitz, der auch die Jungs unter seinen Fittichen hat. Nachdem die Männer auf einen neuen Achter umstiegen, können die Frauen deren bestens eingefahrenes rotes Flaggschiff „Stadt Wurzen“ übernehmen. Zudem unterzeichneten die Ruderinnen gestern den Sponsorenvertrag mit Mario Maron, Geschäftsführer der Wärmeversorgung Wurzen. „Wir sind fast alle Schüler und Studenten, unsere Jüngste, Kathi Lehmann, ist erst 17, wir brauchen das Geld“, holt die Leipzigerin Simone Haubner aus. „Allein für die Bundesliga-Startlizenz sind 2500 Euro zu berappen, Wettkampfshirt und Rudereinteiler kosten noch einmal 100 Euro, von Reparatur, Transport und Übernachtung ganz zu schweigen.“

Der Deutsche Ruderverband und Liga-Manager Boris Orlowski werden hoch erfreut über Wurzens Anmeldung sein. In der vergangenen Saison waren zehn Teams dabei, bis auf 16 könnte das Starterfeld noch anwachsen. Die Bundesliga gilt als die Formel I des Rudersports. Frankfurt, Minden, Werder, Leipzig und Bad Waldsee – von Mai bis September sind fünf Renntage angesetzt. Beim Sprint ist der Adrenalinkick am höchsten: Es geht um Hundertstelsekunden, bis zu 50 Schläge pro Minute und einen Puls von mindestens 180. Vieles wird von Steuerfrau Stephanie Rödel aus Halle abhängen. Das Leichtgewicht ist bekannt als Motivationskünstlerin, heizt ihren Teamkollegen über Mikro und Lautsprecher gehörig ein.

In der Woche trainieren die Mädels an ihren Heimatstandorten, an Wochenenden geht’s mit Schlafsack und Luftmatratze gen Wurzen – so wie heute: „Die Bedingungen sind optimal“, triumphiert Tina Eisold, Teammanagerin vom Mulde-Achter Wurzener Land. „Das Wehr verlangsamt die Strömung, der Fluss ist breit, bis auf die Fähre gibt’s kaum Verkehr, so dass ungestörte Runden von jeweils sechs Kilometern möglich sind.“ Bäckerei Schwarze und Landgasthof Dehnitz sorgen fürs leibliche Wohl, übernachtet wird im Kraftraum. Nun brauchen die Neu-Wurzenerinnen nur noch Fans. Am 7. April gibt es Gelegenheit, Bekanntschaft zu schließen. 14 Uhr ist in Schmölen öffentliches Anrudern. Wer will, kann das Bootshaus besichtigen, den Achter besteigen und in die Bratwurst beißen.

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